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PostHeaderIcon Satzung SV Ubstadt-Weiher

 

Satzung

des

Schützenvereins 1971 e.V. Ubstadt-Weiher



Aktuelle Vereinssatzung Stand 23.03.2011





A. Allgemeines

  • §1.    Der Schützenverein 1971e.V. Ubstadt-Weiher mit Sitz in Ubstadt-Weiher, Ortsteil Ubstadt verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
    Der Zweck des Vereins ist der Förderung des Schießsports, die Durchführung einer intensiven Jugendarbeit und die Schaffung und Erhaltung einer Naherholungszone für alle Bürger.
    Der Satzungszweck wird dadurch verwirklicht, dass der Verein neben der Förderung schießsportlicher Übungen und Leistungen eine ansprechende Sportanlage schafft und erhält, die das Kernstück einer Naherholungszone sein soll, welche allen Bürgern zur Verfügung gestellt wird.
    Vereinsmitglieder werden stets bereit sein, einen Teil ihrer Freizeit und Arbeitskraft dieser Gemeinschaftsaufgabe zu widmen, weil sie der Auffassung sind, dass die sinnvollste Freizeitgestaltung diejenige ist, welche auch dem Mitmenschen dient.

  • §2.    Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  • §3.    Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  • §4.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  • §5.    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

  • §6.    Der Verein Ist Mitglied in folgenden überregionalen Verbänden:
    -Badischer Sportschützenbund e.V. Heidelberg
    -Badischer Sportbund e.V. Karlsruhe

  • §7.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  • §8.    Sämtliche Vereinsämter sind Ehrenämter, soweit diese Satzung nicht etwas anderes bestimmt.

  • §8a Bei Bedarf können Vereinsämter unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage entgeltlich gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Dem geschäftsführenden Vorstand gemäß § 26 BGB obliegt die Entscheidung über die Zahlung pauschaler Aufwandsentschädigungen nach § 3 Nr. 26a EstG.

  • §8b Die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen angemessenen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.

B. Mitgliedschaft

  • §9.    Der Verein hat aktive Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.
    Aktive Mitglieder sind Personen, die neben der Pflege des Schießsports in umfangreichem Masse durch
    tatkräftige Mitarbeit dem Vereinszweck dienen wollen.
    Fördernde Mitglieder sind Personen, die den Vereinszweck durch Beitragszahlung fördern wollen, denen jedoch eine tatkräftige Mitarbeit nicht möglich ist.

  • §10.Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die in unbescholtenem Rufe steht.
    Zur Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich.
    Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer gesetzlichen  Vertreter nachweisen.
    Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, seine Entscheidung zu begründen.
    Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Ausfertigung dieser Satzung.
    Jedes Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung zur Anerkennung dieser Satzung.

  • §11.Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefaßten Beschlüsse zu nutzen. Des weiteren steht ihnen das Recht zu, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
    Alle aktiven Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Ferner steht ihnen - mit Ausnahme der judendlichen Mitglieder - uneingeschränkt das aktive und passive Wahlrecht zu. Zu den jugendlichen Mitgliedern gehören alle Mitglieder, die das 17. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
    Jugendliche Mitglieder stet das aktive Wahlrecht in vollem Umfange zu. Das passive Wahlrecht erstreckt sich nur auf das Amt des Jugendvertreters, der dem erweiterten Vorstand angehört.

  • §12.Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins, ergebenen Pflichten zu erfüllen. Sie sind verpflichtet, die sportlichen gemeinnützigen Bestrebungen des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen.
    Die Mitglieder sind zur Befolgung der von  den Vereinsorganen gefaßten Beschlüsse verpflichtet. Dies gilt insbesondere auf den Schießständen. Die Schieß- und Standordnung ist einzuhalten.
    Sämtliche Mitglieder, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, sind zur Beitragszahlung verpflichtet.

  • §13.Alle aktiven und fördernden Mitglieder sind zur Zahlung von Jahresbeiträgen verpflichtet. Die Beitragszahlung soll möglichst bargeldlos erfolgen. Die Höhe und der Zeitpunkt der Fälligkeit des Beitrags wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.
    Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach erfolgloser Mahnung werden sie nach § 15 ausgeschlossen.

  • §14.Der Mitgliedsausweis ist mit dem Kündigungsschreiben zurückzugeben. Ohne Rückgabe des Ausweises ist die Kündigung wirkungslos.
    Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung auf das Jahresende gekündigt werden. Die Kündigung muß dem Vorstand spätestens bis zum 30. September zugegangen sein.

  • §15.Durch Beschluß des erweiterten Vorstands kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschlußgründe sind insbesondere:
    a.   grobe Verstöße gegen die Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen
    Beschlüsse der Vereinsorgane
    b.   schwere Schädigung des Ansehens des Vereins
    c.   unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.
    d.   Nichtzahlung des Beitrags nach Mahnung.

    Vor der Beschlußfassung ist dem betroffenem Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
    Der Ausschluß ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

  • §16.Der erweiterte Vorstand beschließt Richtlinien für die Ehrung langjähriger und verdienter Vereinsmitglieder.
    Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch die Mitgliederversammlung . Näheres regeln die Richtlinien Abs. 1.
    Es können auch Nichtmitglieder, die sich um den Verein oder den Schießsport im allgemeinen verdient gemacht haben, geehrt werden.

C. Organe des Vereins

  • §17.Die Organe des Vereins sind:
    a.  der Vorstand (§18)
    b.  der erweiterter Vorstand (§19)
    c.  die Mitgliederversammlung (§ 27 ff)

  • §18.Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden ( Oberschützenmeister ), dem 2. Vorsitzenden ( Schützenmeister ), dem Vereinskassier und dem Schriftführer . Diese sind jeweils alleine vertretungsberechtigt.
    Die Vertretungsmacht des Vorstands wird wie folgt geregelt:
    a.  für Rechtsgeschäfte, die den Verein zu Verbindlichkeiten von mehr als Euro 300,--
    verpflichten, ist die Zustimmung des erweiterten Vorstands erforderlich.
    b.  für Rechtshandlungen, die den Verein vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als
    Euro 10.000,-- verpflichten, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung
    erforderlich.

  • §19.Dem erweiterten Vorstand gehören an:
    a.  die Mitglieder des Vorstands
    b.  der Beitragskassierer
    c.  der Schießleiter
    d.  der Stellv. Schießleiter
    e.  der Jugendleiter
    f.  der Stellv. Jugendleiter
    g.  der Jugendvertreter
    h.  die Damenvertreterin
    i.  der Vergnügungswart
    j.  mehrere Beisitzer

    Der erweiterte Vorstand entscheidet insbesondere über
    a.  den Ausschluß eines Mitglieds
    b.  die Vornahme von Ehrungen
    c.  die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
    d.  die Einsetzung von Ausschüssen


    Dem erweiterten Vorstand obliegt ferner die Zustimmung zu Rechtsgeschäften, die den Verein zu Verbindlichkeiten von mehr als Euro 300,-- verpflichtet.
    Der erweiterte Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des  1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden Vorstandsmitgliedes den Ausschlag.

  • §20.Die Wahl der Mitglieder des Vorstands und des erweiterten Vorstands - Vorstandsmitglieder - erfolgt offen durch die Mitgliederversammlung. Auf Antrag kann geheim abgestimmt werden.
    Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
    Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstands vor Ablauf seiner Amtszeit aus, tritt sein Stellvertreter an dessen Stelle. Ist kein Stellvertreter bestimmt, so ist der Vorstand befugt, bis zur Beendigung des laufenden Geschäftsjahres einen kommissarischen Nachfolger einzusetzen. Die Nachwahl erfolgt bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.
    Scheidet während seiner Amtszeit der 1. oder 2. Vorsitzende aus, so kann eine Nachwahl stattfinden; sie muß innerhalb von vier Wochen stattfinden, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder (§18) ausscheidet.

  • §21.Der Vereinskassier hat die Kassengeschäfte zu erledigen.
    Für den Beitragseinzug sind die Beitragskassierer verantwortlich, die vom Vorstand verpflichtet werden.
    Nach Ablauf des Geschäftsjahres hat der Vereinskassier die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den Kassenprüfern zur Überprüfung vorzulegen.

  • §22.Der Schriftführer besorgt den Schriftverkehr sowie die Protokollführung in sämtlichen Sitzungen und Mitgliedsversammlungen. Ferner sorgt er für die Berichterstattung in der örtlichen Presse über das sportliche und gesellige Vereinsgeschehen. Protokolle muß er gemeinsam mit dem 1. und  2. Vorsitzenden unterzeichnen.

  • §23.Dem Schießleiter obliegt die Abwicklung des gesamten sportlichen Betriebs. Er wird hierbei von seinem Stellvertreter unterstützt.

  • §24.Dem Jugendleiter unterstehen die jugendlichen Mitglieder. Er wird in seiner Arbeit durch seinen Stellvertreter und den Jugendvertreter unterstützt.

  • §25.Der Vergnügungswart ist für die Durchführung und Abwicklung der vom  Verein veranstalteten Festlichkeiten verantwortlich. Im Einvernehmen mit dem erweiterten Vorstand werden die einzelnen Veranstaltungen für das ganze Geschäftsjahr rechtzeitig festgelegt. Er ist Vorsitzender des Vergnügungsausschusses.

  • §26.NICHT VORHANDEN!

  • §27.Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins.
    Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) muß mindestens einmal jährlich einberufen werden. Sie soll im ersten Viertel des Jahres stattfinden.
    Die Einberufung der Mitgliederversammlung muß mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch Bekanntgabe im Mitteilungsblatt der Gemeinde Ubstadt-Weiher erfolgen. Die Bekanntmachung muß die Tagesordnung enthalten.
    Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim 1. Vorsitzenden schriftlich mit einer kurzen Begründung einzureichen.

  • §28.Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.
    Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen.

  • §29.Der erweiterte Vorstand kann von sich aus eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
    Auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/10 aller Mitglieder muß der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
    Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

  • §30.Die Tagesordnung enthält mindestens folgende Punkte:
    a.  Entgegennahme und Genehmigung des Kassenberichts und der Tätigkeitsberichte.
    b.  Festsetzung von Fälligkeit und Höhe des Jahresbeitrags.
    c.  Entlastung des Vorstands.
    d.  Neuwahlen
    e.  Änderung der Satzung

  • §31.Die Kontrolle der Rechnungsführung obliegt zwei Kassenprüfern, die von der Mitgliederversammlung bestellt werden. Diese geben dem Vorstand jeweils Kenntnis von dem Ergebnis ihrer Prüfungen und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Die Kassenprüfer, die alle zwei Jahre neu bestellt werden, dürfen nicht dem Vorstand angehören.

  • §32.Der erweiterte Vorstand kann zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Ausschüsse einsetzen. Als ständiger Ausschuß wird ein Vergnügungsausschuß eingesetzt. Weitere Ausschüsse können nach Bedarf gebildet werden. Die Vorsitzenden der Ausschüsse nehmen  - soweit sie nicht Vorstandsmitglied sind - mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen  teil.

  • §33.Der Vergnügungsausschuß besteht aus dem Vergnügungswart und vier weiteren Mitgliedern des Vereins. Er schlägt das Programm für die gesellschaftlichen Veranstaltungen vor, das der Zustimmung des erweiterten Vorstands bedarf, bereitet die einzelnen Veranstaltungen selbständig vor und leitet sie.
    Der Vergnügungsausschuß kann sich beliebig aus den Reihen der Mitglieder durch Zuwahl ergänzen. Die Gewählten sind dem Vorstand anzuzeigen.

D. Auflösung des Vereins

    §34. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, die keine sonstigen Beschlüsse faßt. Hierzu sind alle Mitglieder schriftlich einzuladen, wobei auf die beabsichtigte Vereinsauflösung hinzuweisen ist. Diese Einladung muß mit einer Frist von einem Monat vor dem beabsichtigten Versammlungstermin erfolgen. Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der Vereinskassier und der Schriftführer zu Liquidatoren bestellt. Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

    §35.Das bei der Auflösung des Vereins vorhandene Vereinsvermögen fällt an die Gemeinde Ubstadt-Weiher, die es zur Förderung gemeinnütziger sozialer Zwecke verwenden muß.

 


Aktualisiert (Samstag, den 02. April 2011 um 20:09 Uhr)